In ganz Europa bereiten sich bekannte Wege auf eine zauberhafte Verwandlung nach Einbruch der Dunkelheit vor. Überlebensgroße Tiere, leuchtende Gärten und fantasievolle Figuren verwandeln Zoos und Parks in farbenfrohe Welten, in die Besucher eintauchen, die sie erkunden und die ihnen in Erinnerung bleiben werden.
Hinter den Kulissen des China Light Festivals laufen die Vorbereitungen für die neue Saison bereits auf Hochtouren. Neue Konzepte werden entwickelt, die Produktion hat begonnen, und unsere Teams bereiten acht neue Festivalausgaben in Deutschland, Frankreich und Belgien vor.
Von Oktober 2026 bis März 2027 werden wiederkehrende Partner und neue Veranstaltungsorte durch handgefertigte Laternen, Licht und Geschichtenerzählen in ein neues Licht gerückt. Jede Veranstaltung ist speziell auf den jeweiligen Ort, das Publikum und die Umgebung zugeschnitten, sodass an jeder Station ein einzigartiges Erlebnis entsteht.
Aufbauend auf der letzten Saison
Jede neue Saison beginnt mit den Erkenntnissen aus der vorherigen. Im Jahr 2025 veranstaltete das China Light Festival fünf Festivals in Belgien, Frankreich und Deutschland, zu denen mehr als 300.000 Besucher kamen.
Die Schauplätze reichten von Zoos über Parks bis hin zu Naturgebieten. Jeder bot eine andere Landschaft, Route und Atmosphäre. Der Schauplatz dient nicht nur als Kulisse, sondern wird Teil des Konzepts und trägt dazu bei, die Geschichten zu gestalten, denen die Besucher auf ihrem Weg begegnen.
Auch langfristige Partnerschaften entwickeln sich weiter. Bei „Les Terres de Nataé“ in der Bretagne stieg die Besucherzahl von 2023 bis 2024 um mehr als 50 %, gefolgt von einem weiteren Anstieg um rund 25 % im Jahr 2025. Innerhalb von zwei Jahren hat sich das Publikum des Festivals fast verdoppelt.
Unser Partner bei „Les Terres de Nataé“ war mit dem Verlauf der Veranstaltung und der damit verbundenen Zusammenarbeit sehr zufrieden. Gemeinsam freuen wir uns darauf, bei künftigen Auflagen auf diesen Erfolgen aufzubauen.
Wenn wir an einen Veranstaltungsort zurückkehren, gewinnt unser Team ein tieferes Verständnis dafür, wie sich die Besucher auf dem Gelände bewegen, wo die Kulisse die größte Wirkung entfaltet und wie sich das Programm von Jahr zu Jahr weiterentwickeln kann.
Von der Skizze zur beleuchteten Installation
Für die Besucher beginnt das Erlebnis in dem Moment, in dem die Lichter angehen. Hinter diesem Moment verbergen sich monatelange Arbeit in den Bereichen Design, Handwerkskunst, technische Entwicklung und Koordination.
Jede Installation beginnt mit einem Konzept, das auf den Veranstaltungsort, das Thema und den Besucherrundgang abgestimmt ist. Sobald das künstlerische Konzept genehmigt ist, erstellt das Team technische Zeichnungen im Maßstab 1:1, die die Idee in eine Konstruktion umsetzen, die sicher und präzise aufgebaut werden kann.
Erfahrene Kunsthandwerker formen das Gerüst anschließend von Hand. Dicke Stahlstangen bilden die Hauptstruktur, während feinerer Draht zur Gestaltung ausdrucksstarker Details verwendet wird: die Gesichtszüge, die Bewegung eines Tieres oder die Wölbung einer Blume und ihrer Blätter. Das Team arbeitet von innen nach außen und verwandelt so nach und nach eine zweidimensionale Zeichnung in eine dreidimensionale Figur.
Elektriker installieren LED-Streifen, Glühbirnen und die erforderlichen Systeme für wechselnde Licht-, Bewegungs- und interaktive Effekte. Digitale Werkzeuge, darunter gegebenenfalls KI-gestützte Programmierung, helfen dabei, Farbübergänge und Beleuchtungssequenzen über komplexere Gruppen von Laternen hinweg zu koordinieren.
Anschließend spannt ein von Frauen geleitetes Team den Seidenstoff sorgfältig über das Gerüst und befestigt ihn, wodurch jede Figur ihre ersten Farb- und Strukturschichten erhält. Zum Schluss verleihen hochqualifizierte Künstler, von denen viele einen Hintergrund in der bildenden Kunst haben, den Figuren durch Sprühlackierung und von Hand ausgearbeitete Details Tiefe, Ausdruck und Charakter.
Die traditionelle chinesische Laternenkunst steht nach wie vor im Mittelpunkt des Schaffensprozesses und wird durch zeitgenössisches Design und moderne Technologie ergänzt. Das Ergebnis ist nicht bloß eine Reihe beleuchteter Objekte, sondern ein ganzheitliches Erlebnis, das sich ganz am jeweiligen Ort orientiert.



Acht Reiseziele in ganz Europa
Die Saison 2026/2027 beginnt im Oktober und dauert bis in die letzten Wochen des Winters:
• Zoo Schwerin, Deutschland: 9. Oktober bis 29. November 2026
• Lumigny Safari Reserve, Frankreich: 15. Oktober 2026 bis 3. Januar 2027
• Parc Animalier de la Barben, Frankreich: 17. Oktober 2026 bis 3. Januar 2027
• Les Terres de Nataé, Bretagne, Frankreich: 23. Oktober 2026 bis 10. Januar 2027
• Zoo Planckendael, Mechelen, Belgien: 30. Oktober 2026 bis 3. Januar 2027
• Zoo Halle, Deutschland: 4. Dezember 2026 bis 28. Februar 2027
• Kölner Zoo, Deutschland: 12. Dezember 2026 bis 31. Januar 2027
• Zoo Kleve, Deutschland: 5. Februar bis 27. März 2027
Insgesamt führen die acht Festivals das „China Light Festival“ durch drei Länder und eine Vielzahl unterschiedlicher Schauplätze. Jeder Veranstaltungsort bietet seine eigene Atmosphäre, Route und Interpretation des Laternen-Erlebnisses.
Bekannte Partner und neue Geschichten
Die Rückkehr an einen vertrauten Veranstaltungsort bedeutet nicht, dass dasselbe Festival wiederholt wird. Themen, Installationen und Rundgänge werden für jede Ausgabe neu überdacht, was den Besuchern einen Grund gibt, wiederzukommen, und es dem Kreativteam ermöglicht, den Ort aus einer neuen Perspektive zu betrachten.
Im vergangenen Winter erwartete die Besucher in Halle beispielsweise eine Märchenwelt voller Feen und Wesen unterschiedlichster Größe. In dieser Saison bilden dieselben Wege und dieselbe Landschaft den Ausgangspunkt für ein völlig neues Programm.
Dieses Gleichgewicht zwischen Kontinuität und Wandel ist für unsere Arbeit von großer Bedeutung. Bestehende Partnerschaften ermöglichen es, Ideen im Laufe der Zeit weiterzuentwickeln, während neue Orte unterschiedliche Umgebungen, Zielgruppen und kreative Möglichkeiten mit sich bringen. In beiden Fällen beginnt der Gestaltungsprozess mit derselben Frage: Was können wir speziell für diesen Ort schaffen?
Außerdem nehmen wir das Feedback unserer Besucher sehr ernst. Es hilft uns dabei, Themen weiterzuentwickeln, einzelne Details zu verfeinern und den Ablauf des Festivals zu optimieren. Unser Ziel ist es, einen Abend zu gestalten, der von Anfang bis Ende fesselt, und eine winterliche Erinnerung zu schaffen, die die Besucher gerne teilen und wiedererleben möchten.



Die Saison nimmt Gestalt an
Die ersten Entwürfe für 2026/2027 gehen nun von der Zeichnung in die Produktion über. In den kommenden Monaten werden Stahlrahmen geformt, Stoffe aufgebracht und lackiert, die Beleuchtung installiert und die fertigen Stücke für ihre Reise quer durch Europa vorbereitet.
Vor jeder Eröffnung werden die Installationen vor Ort aufgestellt und getestet. Wege, die den Besuchern bei Tageslicht vertraut sind, verwandeln sich nach und nach in eine Abfolge beleuchteter Szenen, die vom Charakter des Ortes geprägt sind.
Mit acht Veranstaltungen in drei Ländern stehen uns viele Eröffnungsabende bevor. Wir freuen uns darauf, im Oktober dieses Jahres in Schwerin die ersten Lichter anzuschalten und die Besucher zu einer neuen Saison des Lichts willkommen zu heißen.
Möchten Sie herausfinden, wie sich traditionelle Laternenkunst und moderne Technologie an Ihrem Veranstaltungsort miteinander verbinden lassen? Nehmen Sie Kontakt mit unserem Team auf, und lassen Sie uns gemeinsam die Möglichkeiten erkunden.
